Die ersten Unternehmen sollen sofort mit der Rekrutierung neuer Mitarbeiter beginnen. Während des Einstellungsverfahrens werden die Mitarbeiter der Deutschen Post AG mit einem befristeten Vertrag, der demnächst ausläuft, begünstigt. Den Arbeitnehmern wird ein unbefristeten Arbeitsvertrag angeboten. Bestehende Arbeitsverträge der Deutschen Post AG bleiben unberührt. “Seit vielen Jahren garantieren wir, dass jeder in Deutschland von einer Postinfrastruktur profitieren kann, die auch im internationalen Vergleich von außergewöhnlicher Qualität ist – und gleichzeitig die mit Abstand besten Arbeitsbedingungen in unserer Branche bietet. Und das wollen wir auch weiterhin tun”, so Vorstandsmitglied Jürgen Gerdes. “Angesichts der erheblichen Diskrepanz bei den Lohnkosten mit unseren Wettbewerbern sind wir mit der bestehenden Lohnstruktur jedoch nicht in der Lage, dies zu realisieren. Während wir unserem Paketgeschäft eine starke, zukunftssichere Grundlage geben, bieten uns diese neuen Unternehmen die Möglichkeit, neue, attraktive und vor allem dauerhafte Arbeitsplätze mit wettbewerbsfähigen Löhnen zu schaffen – ohne die Gehälter der bestehenden Mitarbeiter zu verletzen.” Seit 2001 sorgen KePol Paketschließfächer des Innovationsführers KEBA für eine einfache Automatisierung der ersten und letzten Meile von Paketlogistikprozessen. Erstklassige Qualität und herausragende Zuverlässigkeit machen KePol zur weltweit besten Schließfachlösung. Dank seiner Modularität ist die Flexibilität hoch und Customizing […] Die Deutsche Post DHL soll bis 2020 durch ein anhaltend nachhaltiges Wachstum im Paketgeschäft mehrere tausend Arbeitsplätze schaffen. Bis 2025 könnten es bis zu 20.000 neue Arbeitsplätze sein. Unter dem Dach der DHL Delivery GmbH sollen neue Paketzustellunternehmen gegründet werden, die in den kommenden Wochen und Monaten geeignete Mitarbeiter einstellen werden.

Die in den neuen Unternehmen tätigen Mitarbeiter werden entsprechend den regional geltenden Tarifbedingungen für den Speditions- und Logistiksektor beschäftigt, wie sie zwischen den Arbeitgeberverbänden der Industrie und der Gewerkschaft ver.di ausgehandelt wurden. Die fraglichen Bedingungen übersteigen die Mindestlohnanforderungen erheblich.